Briefumschlag mit oder ohne Werbung?

Soll ich den Briefumschlag für meinen Werbebrief von außen mit einer zusätzlichen Werbung bedrucken? Oder soll ich den Briefumschlag lieber blanko, also ohne zusätzlichen Werbeaufdruck versenden? Diese Frage wird mir als Werbebrieftexter häufig gestellt. Und dass Sie auf dieser Seite gelandet sind, zeigt, dass auch Sie vielleicht gerade vor der Frage stehen: Briefumschlag besser mit oder ohne Werbung?

Nun, hierzu gibt es geteilte Ansichten

Zunächst einmal die Fakten: Einen zusätzlichen „Eyecatcher“ auf Ihrem Werbebriefumschlag zu haben, erhöht grundsätzlich die Aufmerksamkeit für Ihren Werbebrief.

Zugleich … und das ist der große Nachteil bei der Sache:

Mit Ihrem Werbeaufdruck auf dem Briefumschlag signalisieren Sie dem Empfänger natürlich sofort: „Hallo, hier geht es um Werbung!“ Deshalb kommt es darauf an, WIE Sie den Werbeaufdruck auf Ihrem Werbebriefumschlag gestalten.

Die Textzeile „Sie haben gewonnen!“ dürfte hier wohl kaum noch jemanden hinter dem Ofen hervorlocken, geschweige denn dazu verführen, Ihren Werbebrief auch tatsächlich zu öffnen.

„Wichtige persönliche Informationen …“ könnte da schon eher funktionieren. Doch inzwischen dürfte der „Aufmach-Effekt“ dieser inflationär gehandhabten Textzeile ebenfalls weitgehend verpufft sein.

Also, was tun?

Zunächst einmal müssen Sie sich grundsätzlich entscheiden: Soll Ihr Werbebrief schon von außen als Werbung zu erkennen sein?

Wenn Sie ein gutes Angebot haben, warum nicht?

Dann spricht nichts dagegen, dieses gute Angebot bereits auf Ihrem Briefumschlag zu verkünden. Dann muss der Inhalt Ihres Werbebriefes dieses Versprechen aber auch einlösen.

Also außen auf den Werbebrief schreiben: „Philips Flachbild-Fernseher für 49,90 Euro!“ und den Eyecatcher innen dann fortsetzen mit: „ … haben wir leider auch nicht. Aber ….“ wird kaum Begeisterung hervorrufen. Also:

Achten Sie darauf, dass der Werbeaufdruck auf Ihrem Werbebrief schlüssig ist mit dem Inhalt Ihres Werbebriefes.

Möchten Sie Ihren Werbebrief hingegen „tarnen“

Dann empfiehlt sich natürlich, auf den Werbeaufdruck grundsätzlich zu verzichten. Dann aber konsequenterweise ebenso auf den typischen Freistempler “Entgelt bezahlt“. Denn auch dies signalisiert Ihrem Empfänger mit einem Blick: "Achtung, hier kommt Werbung!" Besser ist es dann, den Blanko-Briefumschlag auch mit einer "echten" Briefmarke zu versenden.

Wenn Sie sich jetzt immer noch nicht entscheiden können zwischen Briefumschlag mit oder ohne Werbung:

Fensterbriefumschläge mit farbigem SichtfensterEs gibt noch einen dritten Weg! Nehmen Sie einen Blanko-Briefumschlag mit einem farbigen Sichtfenster.

Das macht Ihren Werbebrief-Empfänger einerseits neugierig, ist es aber andererseits noch nicht zu werblich.

Die Papierfabrik Oberschmitten bietet Ihnen dazu beispielsweise Fensterbriefumschläge mit farbigen Sichtfenstern. Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten: hier der Link.

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